IDGR

Informationsdienst gegen Rechtsextremismus

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Den IDGR gibt es zwar nicht mehr, doch der Kampf gegen Rechtsextremismus besteht weiterhin. Auch wenn in den letzten Jahren die Übergriffe auf Ausländer weniger geworden sind, so gibt es immer noch eine große Zahl rechtsextremer Anhänger und Befürworter. Ungenügend viele Gesetze und Verbote bestehen in den Augen vieler.

Der Informationsdienst gegen Rechtsextremismus hatte hier als Online-Service versucht für Aufklärung und Widerstand unter den Menschen zu sorgen. Leugner des Holocaustes genauso wie Vertreter rechtsextremer Parteien sollten angesprochen werden als auch Bürger, die für diesen Informationsgehalt dankbar waren. Dabei wirkten Journalisten, Studenten, Autoren und andere freiwillige Mitarbeiter für gezielte und einflussreiche Arbeit. Zu den bekanntesten und umfangreichste Arbeiten des IDGR gehörte das Lexikon des Rechtsextremismus. In diesem wurden Artikel, wissenschaftliche Arbeiten und Nachrichten zum Thema öffentlich zugänglich gemacht. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass keine Links auf rechtsextremistische Seiten gesetzt wurden. Dieses Vorgehen wurde allerdings im Laufe der Zeit immer mehr kritisiert, da Primärquellen als unverzichtbar für die genaue Berichterstattung galten.

Die Internetseite idgr.de konnte sich bis zum Jahre 2006 halten. Dann nahm die Gründerin der SEite, Margret Chatwin die Seite vom Netz, da sie der Auffassung war, ein solches Informationsportal würde aufgrund der stärker gewordenen Konkurrenz nicht mehr nötig sein, wie zu der Gründungszeit im Jahre 1998. Mittlerweile gibt es auch eine Vielzahl an Informationsportalen zum Thema Rechtsextremismus. Doch war der Informationsdienst gegen Rechtsextremismus ein gute Vorreiter auf diesem Gebiet. Im Jahre 2002 wurde er von der Bundesregierung für seine ehrenamtliche Arbeit geehrt.

Written by admin

Juni 8th, 2010 at 10:06 am

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